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Apr
Schon wieder Scheunenbrand im Dortmunder Nordwesten

Mit 70 Leuten war die Feuerwehr im Einsatz um den Brand zu löschen. (Foto: Michael Printz)
Mit 70 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr am Sonntagabend um 20.37 Uhr zu dem Scheunenbrand auf dem Gut Königsmühle an der Ellinghauser Straße aus. Dort brannte eine Scheune in voller Ausdehnung. Zeitgleich mit der sofort durchgeführten Brandbekämpfung ließ der Einsatzleiter zwei Wohnwagen, einen PKW, zwei Anhänger und diverse Landmaschinen aus der brennenden Scheune ziehen. So konnte der Sachschaden gemindert werden.
Neben den Fahrzeugen und Geräten lagerten große Mengen Stroh in der zwanzig mal fünfzig Meter großen Scheune. Durch die Wärmestrahlung war auch ein Flüssiggastank gefährdet. Der Tank wurde während der Löscharbeiten gekühlt. Noch in der Nacht wurden die Strohballen auseinander gezogen, um letzte Glutnester abzulöschen. Im Einsatz waren neben den Kräften der Feuerwachen 2, und 9 der Berufsfeuerwehr auch der Löschzug 20 (Nette) der Freiwilligen Feuerwehr.
Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf etwa zweihunderttausend Euro.
Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Zusammenhang zu den vier Scheunenbränden im März besteht. Noch während der Löscharbeiten der Feuerwehr hatte die Polizei intensive Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen eingeleitet, eine Vielzahl von Personen und Fahrzeugen im Umfeld des Gutes wurden gestoppt und kontrolliert. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.