10
Apr
Flüchtige verunfallen bei Verfolgungsfahrt

Die Insassen des Fluchtwagens wurden schwer verletzt (Foto: Michael Printz)
Der Polizei in Bochum war gegen 23.20 Uhr ein Auto welches ohne Kennzeichen unterwegs war aufgefallen. Die Beamten wollten das Fahrzeug stoppen und kontrollieren, der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und versuchte der Polizei über die Revierautobahnen zu entkommen. Von Bochum über die A40 raste der 20-jährige mit zeitweise über 200 Stundenkilometer nach Dortmund, wo er auf die A45 Richtung Frankfurt wechselte. Nachdem die verfolgenden Polizeiwagen kurzfristig den Sichtkontakt verloren hatten, wurde der BMW kurz darauf von einem zivilen Polizeiwagen wieder entdeckt, nachdem er im Autobahnkreuz Witten auf die A44 wieder in Richtung Bochum gefahren war. Im Autobahnkreuz Bochum/Witten täuschte der Fahrer an geradeaus fahren zu wollen, versuchte im letzten Moment in die Tangente zur A43 Richtung Münster zu fahren. Hierbei verunfallte das Fahrzeug bei extrem hoher Geschwindigkeit, rammte eine Schutzplanke und überschlug sich mehrfach. Im Sichtdreieck des Autobahnkreuzes kam das Wrack im Grün zum Stillstand.
Die Polizeibeamten welche den 3er BMW verfolgt hatten, leisteten den beiden 20 und 27 Jahre alten Verletzten erste Hilfe, bis der Rettungsdienst die Versorgung der Schwerverletzten übernahm. Die beiden Männer wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Bochum und Dortmund gebracht, wo sie stationär behandelt werden. Die Unfallstelle musste bis 1.50 Uhr während der Unfallaufnahme gesperrt werden.
Bereits vor 12 Tagen war der Polizei in Dortmund ebenso wie am Montag ein Auto ohne Kennzeichen aufgefallen, welches bei dem Versuch den Wagen zu kontrollieren flüchtete. Damals kam es zu einem tödlichen Unfall, kurz nach dem die Polizei die Verfolgung wegen zu hoher Gefährdung abgebrochen hatte.